— beider Basel
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Bedarfsanalyse bei Fachpersonen Region Basel (2009-2011)

Ziel

  • aktuelle Situation der postpartalen Versorgung von Familien im Raum Basel aus der Sicht von Gesundheitsfachpersonen erfassen.
  • Anforderungen an die zukünftige postpartale Versorgung nach Frühentlassung von Mutter und Kind aus dem Spital eruieren.

Methode

  • Einzel- und Gruppeninterviews.
  • Qualitative Datenanalyse nach Creswell (2003).

Teilnehmende

  • 22 Gesundheitsfachpersonen aus dem spitalinternen und spitalexternen Bereich (Hebammen, Mütterberaterinnen, Stillberaterinnen, Pädiater und Pädiaterinnen, Gynäkologen und Gynäkologinnen, Sozialarbeiterin).

Ergebnisse

  • Die Teilnehmenden beschreiben das heutige Nachbetreuungsangebot als vielfältig, aber mangelhaft koordiniert. Dies erschwert die Organisation der Nachbetreuung sowohl für Fachpersonen wie für Familien.
  • Als Grundlage für eine koordinierte und kontinuierliche postpartale Betreuung ist eine verbesserte interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig. Dabei spielen regelmässiger Austausch, Klärung der Zuständigkeiten und Wertschätzung gegenüber anderen Berufsgruppen eine zentrale Rolle.

Projektleitung

Dr. Elisabeth Kurth, Forschungsstelle Hebammenwissenschaft, ZHAW

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Das Anstrengendste war, nicht mehr durchschlafen zu können. Ich war sehr froh um die Unterstützung der Grosseltern, so dass ich mich zwischendurch erholen konnte.

 

Isabel, Mutter von Sophie, 5 Wochen alt.

Ich habe mich jeden Tag gefreut, wenn die Hebamme klingelte. Meine Fragen mit ihr besprechen zu können, hat mir sehr geholfen.

 

Valerie, Mutter von Joel, 3 Wochen alt.

Ich fühlte mich wie eine Astronautin im luftleeren Raum. Man kann sich noch so gut vorbereiten und Kurse besuchen – doch dann macht es ‹peng› und alles ist neu.

 

Monika, Mutter von Amelie, 2 Wochen alt.

Mit der Zeit pendelte sich alles ein. Wir fanden einen Rhythmus mit dem Baby, und alles wurde einfacher.

 

Martin, Vater von Jonas, 8 Wochen alt.

Information ist wichtig. Sie ist am hilfreichsten, wenn man sie angepasst an die eigene Situation direkt von einer kompetenten Fachperson erhält.

 

Josef, Vater von Felix, 2 Wochen alt.

Wir sind froh, dass sich die Hebamme unser Baby bei jedem Besuch genau anschaut. Das gibt uns die Sicherheit, dass alles okay ist.

 

René, Vater von Raffael, 6 Tage alt.

Ich getraute mich nicht, jemanden um Hilfe zu bitten, weil ich dachte, eine gute Mutter schafft das alleine. Beim nächsten Mal werde ich Unterstützung akzeptieren.

 

Eva, Mutter von Damian, 4 Monate alt.

Manchmal wusste ich nicht weiter und konnte niemanden erreichen. Dann rief ich die Helpline an. Es ist toll, jederzeit eine kompetente Antwort zu erhalten.

 

Susanne, Mutter von Leon, 3 Wochen alt.

Obschon unser Kind gesund war und alles gut lief, merkten wir mehrmals abends um 23 Uhr, dass wir noch nichts gegessen hatten.

 

Julian, Vater von Kim, 1 Woche alt.

Eine Haushaltshilfe wäre super. Jemand, der dafür sorgt, dass die Wäsche sauber ist und wir jeden Tag etwas Warmes zu essen haben.

 

Anna, Mutter von Luca, 8 Tage alt.

Damit ich gut für mein Kind sorgen kann, brauche ich Menschen, die für mein Wohl sorgen. Freunde brachten uns in der ersten Woche jeden Tag eine warme Mahlzeit. Super!

 

Erika, Mutter von Jan, 3 Wochen alt.

Als ich einen Milchstau hatte, gab mir die Hebamme an der Helpline Tipps, wie die Milch wieder ins Fliessen kommt. Es funktionierte sofort.

 

Elena, Mutter von Tim, 2 Wochen alt.

Die Hebamme riet mir, nach der Geburt Ferien zu nehmen. Jetzt habe ich Zeit für mein Kind und meine Frau, und muss nicht an den Job denken.

 

Jonathan, Vater von Manuel, 2 Wochen alt.

Toll, besucht uns die Hebamme bereits in der Schwangerschaft. Sie geht auf unsere Fragen ein und unterstützt uns bei der Vorbereitung auf die Geburt und die Zeit danach.

 

Maria, werdende Mutter

Das Stillen habe ich mir einfacher vorgestellt. Zum Glück werden die Schmerzen beim Ansetzen von Tag zu Tag weniger.

 

Carolina, Mutter von Klara, 10 Tage alt.